motivation - Hiersemann Research Group

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"Nur auf dem Boden ganz harter Arbeit bereitet sich normalerweise der Einfall vor. Gewiß: nicht immer. Der Einfall eines Dilettanten kann wissenschaftlich genau die gleiche oder größere Tragweite haben wie die des Fachmanns. Viele unserer allerbesten Problemstellungen und Erkenntnisse verdanken wir gerade Dilettanten. Der Dilettant unterscheidet sich vom Fachmann nur dadurch , daß ihm die feste Sicherheit der Arbeitsmethode fehlt, und daß er daher den Einfall meist nicht in seiner Tragweite nachzukontrollieren und abzuschätzen oder durchzuführen in der Lage ist. Der Einfall ersetzt nicht die Arbeit. Und die Arbeit ihrerseits kann den Einfall nicht ersetzen oder erzwingen, so wenig wie die Leidenschaft es tut. Beide - vor allem: beide zusammen - locken ihn. Aber er kommt, wenn es ihm, nicht, wenn es uns beliebt." Max Weber jun., 1917

"Die Säze dass nichts auf Erden so wichtig ist, als die höchste Kraft und vielseitigste Bildung der Individuen, und dass daher der wahren Moral erstes Gesetz ist: bilde Dich selbst und nur ihr zweites: wirke auf andre durch das, was Du bist, diese Maximen sind in mir zu eigen, als dass ich mich je von ihnen trennen könnte." Wilhelm von Humboldt

"Over half a century ago, the total synthesis of morphine was accomplished by Marshall Gates. A very large number of total syntheses of natural products have been carried out since that time, often with the goal of making medically significant natural substances more available. Efficiency was clearly a major concern. Frequently, however, the fascination of a synthesis target comes from the architectural challenges presented by an intricate structure, and originality of design is the goal." Gilbert Stork (J. Am. Chem. Soc. 2009, 131, 11402–11406)

"The successful synthesis of a gene or of vitamin B12 could create the false impression that there is no longer any need for further methods of specific structural modification. Compared with the synthetic capabilities of Nature, most of our laboratory procedures leave much to be desired, particularly on account of the extreme conditions often required and their frequently inadequate regio-, stereo- and enantioselectivities." Gerhard Quinkert (Angew. Chem. Int. Ed. Engl. 1978, 17, 473–476)

"The profound influences of certain types of substituent on the rates of pericyclic reactions have recently been elegantly demonstrated. However, a simple theory which would enable one to employ such effects in a predictable way appears to be lacking. In general terms one would like to know the optimum electronic properties of a substituent at a given position in order to maximize (or minimize) the rate of an ensuing pericyclic reaction." Barry K. Carpenter (Tetrahedron 1978, 34, 1877–1884)

"In der Anwendung der Claisenschen Allylvinylätherumlagerung glaubten wir eine Möglichkeit zu erblicken, O-alkylierte Produkte in die benötigten C-alkylierten Verbindungen umzulagern. Jene stellen als a-Alkoxyzimtester ja Vinyläther dar, so dass für die Wahl des mit 3 zu reagierenden Reagens nur noch dasjenige Allylhalogenid zu ermitteln war, dessen Allylrest nach Reaktion und erfolgter Umlagerung (zum C-alkylierten Produkt) in die Acetonseitenkette umgewandelt werden konnte." Jacques Gosteli (Helv. Chim. Acta 1972, 55, 451–460)

“It was discovered by Claisen in 1912 that allyl ethers of enols and phenols undergo a smooth rearrangement on heating, yielding the isomeric C-allyl compounds. This change, which can be illustrated by the conversion of allyl phenyl ether to 2-allylphenol, has been investigated extensively by Claisen and other workers, and a large amount of information about it has been accumulated. The usefulness of the Claisen rearrangement in synthetic work, particularly in the synthesis of natural products, its application as a tool in the study of the bond structures of aromatic compounds, and its intrinsic interest as a molecular rearrangement have combined to stimulate a large amount of research.” Dean Stanley Tarbell (Chem. Rev. 1940, 27, 495–546)

"Bei Wiederaufnahme meiner Arbeiten über die O-Alkylderivate des Acetessigesters und verwandter Verbindungen hat sich ein bemerkenswerter Unterschied gezeigt, der zwischen den O-Alkylderivaten mit den gewöhnlichen gesättigten Alkylen (Methyl, Äthyl, Propyl usw.) einerseits und den O-Allylderivaten andererseits besteht. Während die ersteren so gut wie gar keine Neigung zeigen, sich in die isomeren C-Derivate umzulagern, tritt diese Neigung bei den O-Allylderivaten in stärkstem Maße hervor. O-Allyl-acetessigester wird beim Destillieren über etwas Salmiak fast vollständig in C-Allyl-acetessigester verwandelt." Ludwig Claisen (Chem. Ber. 1912, 45, 3157–3167)

 
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